Cluster

Verschiedene Disziplinen, unterschiedliche Forschungsfelder, ein breiter Fächer an Methoden. Aus zahlreichen Einzelprojekten will das Schwerpunktprogramm tiefere Diagnosen und ein analytischeres Verständnis der Digitalisierung der Arbeitswelten generieren. Dafür muss interdisziplinäres Verstehen wachsen.

Und es gilt Verbindungslinien und Berührungspunkte zu finden. Um dies konkret und lebendig werden zu lassen organisiert sich das SPP zwischen den großen gemeinsamen Klausurtagungen in drei inhaltlich geschnittenen und jeweils interdisziplinär besetzten Clustern.

Arbeitsmarkt – Ungleichheit – Zukunft

Digitalisierung der Arbeitswelten macht vielen Sorgen: Wie viele Arbeitsplätze fallen weg? Wächst die soziale Ungleichheit, weil sich Arbeitsmärkte polarisieren? Oder entstehen viele neue und kreative Tätigkeiten und Berufe? Der Cluster „Arbeitsmarkt, Ungleichheit, Zukunft“ betrachtet solche gesellschaftlichen und überbetrieblichen Aspekte (Makroebene). Die Projekte in diesem Cluster untersuchen sich verändernde Arbeitsmärkte und Qualifikationen sowie die Genese von Berufsprofilen und die Herausforderungen die institutionellen Akteure des Arbeitsmarkts. Und sie fragen nach unterschiedlichen Betroffenheiten, weil nicht alle gleichermaßen von diesen Dynamiken betroffen sind. Langfristigere Trends und die Frage wie Prognosen in einem transformativen Prozess überhaupt zu leisten sind, verbinden die Perspektive der Einzelprojekte.

Steuerung – Kontrolle – Autonomie

Die Digitalisierung der Arbeitswelten verändert auch die Beziehung unterschiedlicher sozialer Gruppen innerhalb von Organisationen. Der Cluster „Steuerung, Kontrolle, Autonomie“ befasst sich mit Fragen der Strukturierung von Arbeits-, Dienstleistungs- und Produktionsprozessen und das damit verbundene soziale Verhältnis betrieblicher Akteure (Mesoebene). Konkret untersuchen die Projekte neue Spannungsfelder zwischen Autonomie und Handlungsspielräume einerseits und zunehmender Transparenz und Kontrolle andererseits. Wo sich der Rhythmus der Arbeitsprozesse, die Tätigkeiten und der Zugriff auf den (ganzen) Menschen in der Arbeit verändert, hat dies auch Konsequenzen für das Verhältnis zwischen Führungskräften und Beschäftigten, zwischen Plattformbetreibern und Crowd-Arbeitenden, zwischen Management und Interessenvertretungen.

Arbeit – Arbeitsplatz – Kollaboration

Die Digitalisierung der Arbeitswelten verändert Arbeit sehr konkret. So verändern sich Aufgaben und Arbeitsprozesse. Die Interaktion zwischen Mensch und KI oder Mensch und Roboter muss gestaltet werden. Und nicht zuletzt prägt und dynamisiert sich mit der Digitalisierung die Zusammenarbeit zwischen Menschen, die Kooperation in und zwischen Teams und die Kollaboration über Raum und Zeit hinweg. Der Cluster „Arbeit, Arbeitsplatz, Kollaboration“ beschäftigt sich mit diesen Veränderungen innerhalb von Unternehmen und Organisationen – vom einzelnen Arbeitsplatz (Mikroebene) bis zu den gestaltenden und sich verändernden sozio-technischen Strukturen in und zwischen Funktionsbereichen und Organisation.

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