Wandel des Mensch-Technik-Verhältnisses durch Künstliche Intelligenz ganzheitlich verstehen und bewerten

ISF München

Projekthintergrund

KIMeGe identifiziert zentrale Fragen rund um den Wandel des Mensch-Technik-Verhältnisses durch KI-Technologie und dessen gesellschaftlichen Folgen. Ergebnis ist der „KI-Atlas“ als Reflexionsinstrument bei der Entwicklung, der Einführung und vor allem der gesellschaftlichen Rahmung von KI. Der KI-Atlas richtet sich an Nutzer*innen und Entscheidungsträger*innen in der KI-Entwicklung, KI-Implementierung und insbesondere in Politik und Gesellschaft sowie an die Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit.

Er identifiziert und klärt Gestaltungsnotwendigkeiten (Reflexionsfragen) und bietet Gestaltungsoptionen (Lösungsansätze und Beispiele) für unterschiedliche Anwendungsebenen: Technik und Subjekt, Organisation, Gesellschaft. Er generiert fundiertes Wissen zu realen und realistischen Entwicklungen innerhalb der KI und erlaubt einen differenzierten Blick auf mögliche Folgen. Damit wird die gesellschaftliche Reflexionsfähigkeit in gestärkt und zur sozial nachhaltigen Gestaltung von KI beigetragen.

Fragestellung des Projekts

Die Fragestellungen des Projekts setzen zum einen direkt auf der gesellschaftlichen Ebene an und werden von 10 externen Expertisen bearbeitet mit den Schwerpunkten: Gesellschaftliche Mensch-KI-Verhältnisse, Institutionelle Einbettung von KI; KI als sozialwissenschaftliche Herausforderung, Gesellschaftliche Folgen des Einsatzes von KI, KI-getriebener Wandel der Gesellschaft.

Zum anderen widmen sich zwei Fallstudien zu verkörperlichter kollaborativer KI (roboterassistierte Chirurgie) und nicht-verkörperlichter kollaborativer KI (Assistenzsystem für qualifizierte Wissensarbeit) Fragen auf der Ebene des praktischen Umgang mit KI: zur Komplementarität von Mensch und KI, zur Aneignung von und Zuschreibungen an KI, zur Gestaltung von KI, zu den Folgewirkungen sowie zu Systemdynamiken.

Empirisches Vorgehen

Das Projekt bildet über zwei Jahre einen interdisziplinären und multimethodischen Forschungszusammengang. Dieser setzt sich zusammen aus: Den Arbeiten von 10 ausgewiesenen, interdisziplinär zusammengesetzten Expert*innen, den zwei qualitativen Fallstudien zu verkörperlichter kollaborativer KI (roboterassistierte Chirurgie) und nicht-verkörperlichter kollaborativer KI (Assistenzsystem für qualifizierte Wissensarbeit) sowie parallel qualitative Expert*innen-Interviews und eine quantitative Befragung. Dabei wird eine Partizipation aller Projektbeteiligter an den zwei Befragungen ermöglicht.

Dr. Norbert Huchler
Projektleitung

ISF München

+49 89 - 272921-66
Dr. Michael Heinlein
Projektleitung

ISF München

+49 89 - 272921-12
Regina Wittal

ISF München

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